Die Green Wedding Bewegung in der bayerischen Metropole
Immer mehr Brautpaare in München stellen sich die Frage: "Wie können wir unseren schönsten Tag feiern, ohne der Umwelt zu schaden?" Eine nachhaltige Hochzeitsdekoration ist heute kein Nischenthema mehr, sondern ein Qualitätsmerkmal moderner Premium-Hochzeiten.
In München haben wir das Glück, von fruchtbarem Umland umgeben zu sein. Regionale Gärtnereien in Dachau, Erding oder dem Starnberger Umland bieten fantastische saisonale Blumen an, die keinen Flug aus Südamerika hinter sich haben. Dieses Konzept nennt sich "Slow Flowers" – Blumen, die unter freien Himmel wachsen, Insekten nähren und erst kurz vor der Feier geschnitten werden.
Doch Nachhaltigkeit geht über die Blumen hinaus. Es betrifft die Wahl der Materialien, den Verzicht auf Plastik und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. In diesem Guide zeigen wir Ihnen konkrete Wege zu Ihrer Münchener Green Wedding.
1. Slow Flowers: Saisonalität aus Bayern
Wussten Sie, dass eine einzige importierte Rose oft mehr CO2 verursacht als eine Autofahrt von München nach Starnberg? Der Trend für 2026 ist radikale Saisonalität. Ein Münchener Winterbrautstrauß aus Christrosen, Disteln und Zapfen ist weitaus authentischer und nachhaltiger als Pfingstrosen im Dezember.
- Frühjahr: Tulpen, Narzissen, Ranunkeln aus dem Voralpenland.
- Sommer: Dahlien, Sonnenblumen, Zinnien direkt vom Feld.
- Herbst: Chrysanthemen, Beeren, wilde Gräser.
2. Plastikfrei Stecken: Bye-bye Steckschaum
Der grüne Steckschaum, der jahrelang Standard war, ist purer Mikroplastik und hochgiftig. Nachhaltige Floristen in München nutzen stattdessen Kenzane (japanische Blumenigel aus Metall), Hühnerdraht oder organische Steckmassen aus Basaltmehl. Diese Techniken erfordern mehr handwerkliches Geschick, sorgen aber für eine atemberaubende, natürliche Optik.